Schornstein auf dem ehemaligen Gelände der Harzer Stielwerke in Bleicherode am 18. Januar 2012 gesprengt
Ein Ereignis, welches in Bleicherode nicht alle Tage stattfindet, war am 18. Januar die Sprengung des 30 m hohen Mauerwerkschornsteines der Industriebrache der Harzer Stielwerke.
Viele Schaulustige hatten sich in gebührendem Abstand eingefunden, um bei dem Spektakel dabei zu sein. Die Mitarbeiter der Thüringer Sprenggesellschaft brachten in Vorbereitung der Sprengung 3,5 kg Explosivstoff in 30 Löcher am unteren Teil des Schlotes an. Polizei, Ordnungsamt der Stadtverwaltung und das Sprengteam sorgten für den ordnungsgemäßen Verlauf der Maßnahme.
Mit der Beseitigung des Schornsteines wurde der 1. Bauabschnitt der Abrissarbeiten der 15 Gebäude des einstigen Industriegeländes beendet. Als nächstes Vorhaben werden im 2. Bauabschnitt Fundamente, Fußböden und Keller entfernt. Schon im Sommer sollen die Vorbereitungsarbeiten für den Bau von 22 Eigenheimen abgeschlossen sein.
Studenten des Bereiches Architektur der Fachhochschule Erfurt entwickeln gegenwärtig in einem Gesamtkonzept Vorschläge für die Gestaltung des künftigen modernen Wohnstandortes auf diesem Areal. Nur das Spänesilo, welches einer neuen Nutzung zugeführt wird, bleibt als einziges Gebäude stehen.